landschaft s architektur

wettbewerbe » öffentliche räume

bahnhof ostkreuz, berlin

Wettbewerb 2015, 2. Preis


Der Bahnkomplex teilt sein Umfeld in vier Quadranten, die Vorplätze verbinden das Ostkreuz mit den angrenzenden Quartieren. Sie sind zugleich Ankunfts- und Orientierungsort und bilden zusammen mit dem Bahnhofsareal den Verkehrsknotenpunkt Bahnhof-Ostkreuz. Jeder Quadrant steht in unmittelbaren Bezug zum jeweilig angrenzenden Stadtteil.
Unter der Prämisse einer Begegnungszone im Sinne des „Shared Space“ werden die Verzahnung von Funktion und Gestaltung sowie von Betrieb und Ästhetik zusammengeführt. Ein robustes und identitätsbildendes Raumgerüst entsteht, das in einen Dialog mit der städtebaulich dynamischen Umgebung des Bahnhofs tritt.

beschränkter realisierungswettbewer
bAuslober: senatsverwaltung für stadtentwicklung und umwelt | deutsche bahn ag
Rang: 2. Preis
Kooperation: mit EVTI Ingenieurbüro GmbH, leipzig

bushof, schwerzenbach ch

Wettbewerb 2011, 2. Preis


Der Bushof und Bahnhofplatz, als größter öffentlicher Platz, aber auch als Ankunfts- und Abfahrtsort, spielt eine bedeutende Rolle im städtebaulichen Gefüge der Gemeinde Schwerzenbach. Die Ausbildung des Bahnhofplatzes folgt dem Prinzip des Shared Space als Tempo 30 Zone und erreicht somit einen hohen Grad an Flexibilität in Nutzung, Bespielung, sowie Sicherheit. Ein einheitlicher Belag aus Asphaltbeton spannt sich zwischen die angrenzenden Grundstücke und gibt dem Platz eine einheitliche und ruhige Gestalt.
Der Wartebereich liegt unter der neuen Überdachung, zwischengeschaltet zwischen dem Bahnsteig und den Haltekanten. Auch die Funktion der Kundeninformation ist hier integriert. Mittels eines bodenbündigen Leitsystems (LED-Stäbchen und taktile Kontraststreifen) werden die Nutzer zu den jeweiligen Haltekanten geführt.

Projektwettbewerb
Auslober: Gemeinde Schwerzenbach CH
Rang: 2. Preis
Kooperation: mit Translocal Architecture, Bern, Dresden

"marktplatz" stadt quedlinburg

Wettbewerb 2011, 3. Preis


Das Quedlinburger Stadtbild dokumentiert die Bauhistorie vom 10. Jahrhundert bis in die Gegenwart in einer wohl einmaligen Dichte. Der historische Marktplatz der Stadt Quedlinburg mit den Aufmündungsbereichen der an den Platzraum grenzenden Straßenräume, sowie die südlich angrenzende, als Fußgängerzone genutzte Straße „Steinbrücke“ bilden einen zentralen Bestandteil der historischen Altstadt.
Abgeleitet aus der vorgefundenen Situation und den formulierten Zielen der Stadt Quedlinburg und seiner Einwohner entwickelt sich ein Gesamtkonzept, das den Markt als Einheit markiert sowie auf die Individualität der angrenzenden Straßen und Gassen reagiert. Es wird ein Kontinuum entwickelt, welches die Einmaligkeit des Ortes unterstreicht und hervorhebt. Ziel ist es, eine charakteristische und adäquate Gestaltsprache für den Markt zu entwickeln, die die bauliche Vielfältigkeit mit dem Prädikat Weltkulturerbe zu integrieren vermag.

beschränkter Realisierungswettbewerb
Auslober: Stadt Quedlinburg
Rang: 3. Preis

neumarktplatz, biel/bienne ch

Wettbewerb 2012, 6. Preis


Der Neumarktplatz befindet sich an der Schnittstelle zwischen der Altstadt, der Fußgängerzone im Stadtzentrum und den angrenzenden Quartieren, und gliedert sich formal in die Stadterweiterung des 19.Jh. ein.
Der Bieler Altstadt vorgelagert, besitzt er sowohl das Potential der reizvollen Blickbeziehung auf die Altstadtsilhouette als auch die großzügige Maßstäblichkeit eines Stadtplatzes. Der Entwurf sieht eine Gliederung des Platzes in die baumbestandene Rahmung (umgebender Randbereich) und eine offene Fläche (innenliegendes Stadtparkett) vor. Der Rahmen nimmt die funktionalen Anforderungen auf.
Das Stadtparkett bleibt somit frei von störenden Einbauten, einzig der neu installierte Viehbrunnen in Analogie zum ehemaligen Viehmarkt und Sitzmöglichkeiten zum Verweilen akzentuieren die flexibel nutzbare Fläche. Das Raster der Pflanzung setzt sich auch auf dem südlichen Stadtparkett fort und bietet dem Nutzer als lichtes Baumdach eine besonders angenehme Aufenthaltsqualität.

Realisierungswettbewerb
Auslober: Stadt Biel, schweiz
Rang: 6. Preis

marktplatz, ellwangen

Wettbewerb 2009, sonderpreis


Von der Basilika, dem geistigen Zentrum aus wurde ein sternförmig angelegtes Straßennetz gebaut, das der Stadt Ellwangen den typischen Grundriss einer Klosterstadt verlieh und bis heute erhalten blieb. Durch das derzeitige hohe Verkehrsaufkommen auf dem Platz entstehen Konflikte, die die Erlebbarkeit des Ortes negieren, die Passanten weitgehend verdrängen und eine flexible Bespielbarkeit des Platzes verhindern. Der Marktplatz, derzeit zur symbolischen Mitte degradiert, kann sich in der jetzigen Ausprägung kaum gegen die „funktionale Mitte“ der neugestalteten Fußgängerzone behaupten.

Beschränkter Realisierungswettbewerb
Bauherr: Stadt Ellwangen
Rang: Sonderpreis
Arge: mit dd1 architekten Dresden

neugestaltung des großen marktes, rheinberg

Wettbewerb 2007, 2. Preis


Durch die Neugestaltung der West- und Ostseite des Großen Marktes werden die Verweildauer und Aufenthaltsqualität erhöht. Die wesentlichen Funktionen und ortsprägenden Charaktere bleiben erhalten und werden herausgestellt. Dabei wird der Große Markt zusammen mit Rathaus, Kirche und Stadthalle als Ensemble begriffen, und der historische Stadtkern in seiner Bedeutung gestärkt.
Der offenen Platzfläche des Großen Marktes, werden zwei neue Räume zur Seite gestellt. Am Rathaus entsteht die herausgehobene, multifunktionale Stadtbühne, und vor der Kirche St. Peter und der Stadthalle liegt der baumbestandene, ruhigere Kirchvorplatz. Durch vertikale Elemente - Stelen und Bäume, werden die Raumkanten im Gesamteindruck wieder geschlossen, bleiben aber durchlässig und passierbar.

beschränkter realisierungswettbewerb
bauherr: stadt rheinberg
Rang: 2. Preis