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Quartiersentwicklung Schwarzenbach am Wald

Wettbewerb 2011, 3. Preis

Das Wettbewerbsgebiet befindet sich an der Schnittstelle des Siedlungskörpers Schwarzenbach a. Wald mit der Landschaft des Frankenwaldes. Beide Potentiale werden im Entwurf aufgegriffen und in städtebaulichen sowie freiräumlichen Interventionen manifestiert. Der Entwurf sieht eine Verlängerung des bestehenden Angers nach Süden bis an die Kreuzung beider Zuwege vor. Somit entsteht ein multifunktional nutzbarer, zentral gelegener öffentlicher Raum, der für die Identifikation des Quartiers eine entscheidende Verbesserung darstellt.

Beschränkter Realisierungswettbewerb
Auslober: Schwarzenbach a. W.
Rang: 3. Preis
in Kooperation mit knerer und lang architekten, Dresden

danewerk haithabu, schleswig

ideenwettbewerb 2009, teilnahme

Das Befestigungswerk Danewerk und der frühstädtische Handelsplatz Haithabu sind herausragende Großdenkmale der Wikingerzeit. Die Sichtbarmachung des Danewerks erfolgt auf zwei Ebenen unterschiedlicher Erfahrungshorizonte / -radien:
1. EBENE: Hier wird die Wahrnehmung des Durchreisenden im Auto, mit der Bahn, dem Heißluftballon oder dem Flugzeug auf die Zäsur des Danewerkes in der Landschaft fokussiert. Als wichtiges und neues Strukturelement markieren und akzentuieren weithin sichtbare Pappelreihen die historische Zäsur zwischen dem Nord- und Süd-Korridor.
2. EBENE: In der zweiten, unmittelbaren Ebene wird der Besucher (Fuß- bzw. Radwanderer etc.), der sich auf dem Weg von Ost nach West bzw. vs. befindet, an die historische Bedeutsamkeit der hinterlassenen Landschaftselemente herangeführt. Eine zweistufige Zonierung führt die Besucher an die bedeutsamen Stätten und verknüpft diese Fragmente zu einem zusammenhängenden Erlebnisraum. An gezielten Orten erfolgt der punktuelle Einbau von Identitätsträgern. Die Objekte setzen sich aus den Elementen: Turm, Plattform, Schutzraum, Brücke und Steg zusammen und verweisen auf die jeweiligen Bezüge.

beschränkter ideenwettbewerb
bauherr: Schleswig-Flensburg in Kooperation mit
Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein
in kooperation mit Kellner Schleich Wunderling Architekten, Hannover

baakenhafen, hamburg hafencity

beschränkter zweiphasiger realisierungswettbewerb 2011, teilnahme

Die städtebauliche Grundlage formt eine Reihe von öffentlichen und privat-öffentlich nutzbaren Plätzen. Die angestrebte Binnendifferenzierung wird herausgearbeitet und die Sicht- und Wegebezüge zu den Wasserlagen hergestellt. Im Sinne eines lebendigen Stadtquartiers entsteht ein Freiraumkonzept, das attraktive, belebte, öffentliche Räume schafft und zugleich auf die individuellen Bedürfnisse nach Ruhe und Privatheit Rücksicht nimmt. Ein urbanes Cityquartier entsteht.
Öffentliche Stadtplätze, urbane Quartiersplätze, grüne Wohnhöfe und die Freizeitinsel unterstreichen das abwechslungsreiche und kleinteilige Bild des Baakenhafens. Durch die intensive Durchgrünung der Freiräume wird der Charakter eines grünen Stadtquartiers herausgestellt, in dem die Spuren der ehemaligen Hafennutzung sichtbar bleiben.

beschränkter zweiphasiger realisierungswettbewerb
bauherr: hansestadt hamburg