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bildungs- und innovationszentrum im schornsteinfegerhandwerk BIS

Wettbewerb 2019, 3. preis


Positionierung und Strukturierung des neuen Gebäudeensembles - ausgehend von den topografischen Gegebenheiten und funktionalen Anforderungen an den Wissenschaftspark - ermöglichen die Entwicklung eines wohlproportionierten Campus. Das Herausarbeiten von selbstverständlichen Übergängen zwischen halböffentlichem und kollektivem Raum sowie die harmonische Verzahnung von Innen- und Außenraum, sind wesentliche Grundsätze der vorliegenden Konzeption. Ein Ort der Kommunikation und Gemeinschaft entsteht. Die Anbindung der benachbarten Freiraumstrukturen erfolgt über die zentrale Campusspange und wird über eine Toranlage im Südosten ermöglicht.
Der sich im Osten anschließende Freiraum, die Grünen Kabinette sowie Dachbegrünung und offenporige Oberflächenbefestigungen der Erschließungsflächen, eröffnen die Möglichkeit der Rückhaltung und Versickerung von Niederschlagswasser.

Entwurfskonkurrenz
auslober: gbfs-mbh
Rang: 3. preis
in Kooperation mit ahrens grabenhorst architekten, hannover

deutsche schule in bilbao, spanien

Wettbewerb 2014, Anerkennung


Die besondere Qualität des Schulstandortes liegt in seinem parkartigen Charakter und der bewegten Topographie. Dieses inspirierende Lernumfeld jeden Augenblick als vierten Pädagogen wirken zu lassen, ist eines der wesentlichen Ziele dieses Beitrages. Der vorliegende Entwurf greift die Vorteile des direkten Grünbezuges und des städtebaulichen Leitbildes auf, verknüpft diese mit einer Zonierung des Freiraums als differenziertes Raumgeflecht, dass die Schule nach Außen öffnet, eine für alle Einrichtungen gleichwertige offene Mitte für gemeinschaftliche Aktivitäten schafft und die individuellen Anforderungen an die Nutzungs- und Aufenthaltsqualitäten der jeweiligen Schule ebenso erfüllt, wie an die Ausübung der Aufsichtspflicht.

zweiphasiger interdisziplinärer nichtoffener Realisierungswettbewerb
auslober: bundesamt für bauwesen und raumordnung
Rang: 2. Anerkennung
in Kooperation mit pussert kosch architekten, Dresden

FEZ Schöninger Speere, Schöningen

VOF-Verfahren 2010, 2. Rang


Durch die Entwicklung des Geländes zu einem natürlichenLandschafts-Diorama der Hochwarmzeit mit Pfaden und Wegen wird der Besucher auf eine Zeitreise geschickt. Unterschiedliche Vegetationsformationen vermitteln dieAtmosphäre prähistorischer Landschaftsräume auf engstemRaum. Vom Waldparkplatz der „Hochwarmzeit“ gelangt man über eine geradlinig geführte „Wissenschafts-Promenade“– einem Zeitstrahl gleichend – zum Vorplatz des FEZ.Objekte mit Artefakten als Meilensteine der menschlichen Entwicklung geleiten den Besucher zum Entreé des FEZ und verweisen innerhalb einer metrischen Zeitskala (2010 n.Chr. bis 400.000 v. h.) auf die Entwicklung des Menschen.

Verfahrensart: VOF
Auslober: Forschungs- und Erlebniszentrum
„Schöninger Speere“, Schöningen
Rang: 2. Rang
in Kooperarion mit Rhodecan Architekten, dresden

IGS Mühlenberg, Hannover

Wettbewerb 2010, Anerkennung


Im Gegensatz zum bestehenden großmaßstäblichen Schulgebäude wird die Programmfläche des Neubaus auf mehrere miteinander verbundene eigenständige Häuser verteilt. Die Stellung der Baukörper zueinander führt zu differenzierten Außenräumen mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten. Die IGS Mühlenberg wandelt sich von der „SchulMaschine“ zum offenen „Schulcampus Mühlenberg“. Die Außenanlagen gliedern sich in drei Bereiche: der durch die Gebäude und übergeordnete Grünverbindung gefasste Pausenhof, die im süd-westen angeordneten Sport- und Aktionsflächen sowie der Vorplatz der Sporthalle mit Stellplätzen.

Realisierungswettbewerb
Bauherr: Stadt Hannover
Rang: Anerkennung
in Kooperation mit Schulz&schulz architekten, leipzig

KITA Christusgemeinde

wettbewerb 2013, 3. preis


Die Wechselbeziehung zwischen Aussenraum (Garten) und Innenraum (Gebäude) lassen je nach Bedarf verschiedene Zirkulationen entstehen. Grosszügige Aufweitungen zur „gemeinsamen Mitte“ oder zum Spielbereich stärken diesen Dialog. Auf der Südseite entsteht ein grosszügiges und spannendes Aussenareal, das als naturnaher Erlebnisraum ausgestaltet wird und dabei die bestehende Höhenentwicklung nutzt. Wie selbstverständlich entwickeln sich über verschiedene Niveaus hinweg Ebenen mit geschützten Bereichen. Die vegetative Rahmung des Grundstücks im Wechselspiel zwischen lockeren und verdichteten Gehölzflächen wird durch die Standortwahl der Spielgeräte sowie die gezielte Neu- und Unterpflanzung von Gehölzen herausgearbeitet.

einladungswettbewerb
bauherr: evangelisch-lutherische christusgemeinde dresden-strehlen
rang: 3. preis
in kooperation mit dd1 architekten, dresden

Gymnasium St. Leonhardt, Aachen

Wettbewerb 2009, 2. Preis


Ziel ist es einen offenen und hellen Platz zu schaffen, der einerseits seinen vielfältigen Funktionen gerecht wird und andererseits sich wieder neu auf die Kirche, dem Mittelpunkt des Ortes, ausrichtet. Aus der Synthese vorgefundener Topografie und angrenzender Stadträume entwickelt sich eine identitätsstiftende, eigenständige und signifikante Gestalt. Die Wirkungskraft des neuen Platzes, als zentraler Ort der Kultur und des gesellschaftlichen Lebens, wird wiederhergestellt.

Realisierungswettbewerb
Bauherr: stadt aachen
Rang: 2. Preis
in Kooperation mit pussert kosch architekten, Dresden